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Firmware-Updates der Hersteller: Wie sie kompatible Verbrauchsmaterialien beeinflussen

26/12/2025
von printking.gr
Firmware-Updates der Hersteller: Wie sie kompatible Verbrauchsmaterialien beeinflussen

Firmware-Updates bei Druckern sind einer der häufigsten Gründe dafür, dass ein Benutzer ein neues Toner- oder Tintenpatronen einsetzt und der Drucker sie plötzlich „nicht erkennt“. Dabei handelt es sich weder um einen zufälligen Defekt noch um einen plötzlichen Qualitätsverlust kompatibler Verbrauchsmaterialien. Es handelt sich um eine Änderung der Software-Regeln des Druckers.

Um zu verstehen, was passiert und wie man sich schützen kann, muss man wissen, was Firmware ist, warum sie aktualisiert wird und wie sie mit kompatiblen Verbrauchsmaterialien zusammenwirkt.

Was ist Firmware und warum wird sie aktualisiert?

Firmware ist die interne Software des Druckers. Sie steuert alles – vom Start des Druckvorgangs bis zur Erkennung von Toner oder Tinte. Hersteller aktualisieren die Firmware aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel zur Verbesserung der Stabilität, zur Fehlerbehebung, aus Sicherheitsgründen oder zur Einführung neuer Funktionen.

Innerhalb dieser Updates wird häufig auch die Art und Weise geändert, wie die Chips der Verbrauchsmaterialien geprüft werden. Genau hier beginnen die Probleme mit kompatiblen Produkten.

Wie die Firmware Verbrauchsmaterialien „sieht“

Fast alle modernen Toner- und Tintenpatronen verfügen über einen Chip. Dieser Chip beeinflusst nicht die Druckqualität. Er fungiert als eine Art Ausweis. Er teilt dem Drucker mit, welches Verbrauchsmaterial eingesetzt ist, wie hoch der theoretische Füllstand ist und ob dessen Verwendung erlaubt ist.

Ändert sich die Firmware, kann sich auch die „Sprache“ ändern, mit der der Drucker mit dem Chip kommuniziert. Dadurch kann ein kompatibles Produkt, das gestern noch einwandfrei funktioniert hat, plötzlich als nicht erkannt angezeigt werden.

Warum die Probleme plötzlich auftreten

Das typischste Szenario ist folgendes: Der Drucker funktioniert normal, ist mit dem WLAN verbunden und führt irgendwann ein automatisches Firmware-Update durch, ohne dass der Benutzer es bemerkt. Beim nächsten Wechsel von Toner oder Tinte erscheint dann eine Meldung wie „incompatible cartridge“ oder „toner not recognized“.

Der Benutzer geht davon aus, dass das neue Verbrauchsmaterial defekt ist, während in Wirklichkeit die Firmware den Prüfmechanismus des Chips geändert hat.

Was bedeutet „updated chip“ bei kompatiblen Verbrauchsmaterialien?

Wenn bei einem kompatiblen Toner oder einer kompatiblen Tintenpatrone der Hinweis „updated chip“ erscheint, bedeutet das, dass der Hersteller des Verbrauchsmaterials den Chip an neuere Firmware-Versionen angepasst hat.

Dies hat nichts mit Qualität, Füllmenge oder Seitenleistung zu tun. Es betrifft ausschließlich die Erkennung durch den Drucker nach Firmware-Updates.

Bei modernen Druckern, insbesondere bei professionellen oder WLAN-Modellen, sind updated chips inzwischen keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit.

Liegt die Schuld bei kompatiblen Produkten oder bei der Herstellerpolitik?

Technisch gesehen funktionieren kompatible Verbrauchsmaterialien einwandfrei. Das Problem liegt nicht beim Drucken selbst, sondern bei der Zugriffskontrolle, die über die Firmware durchgesetzt wird. Druckerhersteller entscheiden sich aus kommerziellen Gründen dafür, diese Kontrollen zu verschärfen.

Deshalb betreffen Firmware-Updates fast ausschließlich kompatible und nicht originale Verbrauchsmaterialien.

Sollte man Firmware-Updates deaktivieren?

Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Firmware-Updates können reale Probleme beheben und die Sicherheit verbessern. Gleichzeitig können sie jedoch Inkompatibilitäten mit regelmäßig verwendeten Verbrauchsmaterialien verursachen.

Im professionellen Umfeld entscheiden sich viele dafür, automatische Updates zu deaktivieren und diese nur bei konkretem Bedarf zu installieren. So lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden.

Wie erkennt man ein Firmware-Problem?

Es gibt einige Anzeichen, die fast immer auf ein Firmware-Thema hinweisen. Das Problem tritt direkt nach einem Update oder Neustart auf. Der Drucker funktionierte zuvor problemlos mit kompatiblen Verbrauchsmaterialien und plötzlich nicht mehr. Die Meldung betrifft die Erkennung und nicht die Druckqualität.

In solchen Fällen löst der Austausch des Verbrauchsmaterials gegen ein identisches meist nicht das Problem.

Worauf Nutzer und Unternehmen achten sollten

Am wichtigsten ist die Wahl eines Lieferanten, der Firmware-Änderungen aktiv verfolgt und kompatible Verbrauchsmaterialien mit updated chips anbietet. Ebenso wichtig ist es zu wissen, ob der eigene Drucker automatische Updates durchführt und ob diese kontrolliert werden können.

Firmware-Wissen ist heute Teil eines professionellen Druckermanagements und keine technische Nebensache mehr.

Die Realität für die Zukunft

Je „intelligenter“ Drucker werden, desto größer wird die Rolle von Firmware-Updates. Kompatible Verbrauchsmaterialien verschwinden nicht – sie entwickeln sich weiter. Updated chips sind das Ergebnis dieser Entwicklung.

Firmware-Updates machen kompatible Produkte nicht „schlecht“. Sie ändern lediglich die Kompatibilitätsbedingungen. Wenn ein Drucker neuen Toner oder neue Tinte nicht erkennt, liegt das Problem meist nicht am Produkt, sondern an einer Änderung der Druckersoftware.

Mit der richtigen Information, der Auswahl kompatibler Produkte mit updated chips und der Kontrolle automatischer Updates kann man weiterhin kostengünstig und zuverlässig drucken – ohne dass jeder Verbrauchsmaterialwechsel zum Glücksspiel wird.

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