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Laser oder Tintenstrahl? Welche Lösung lohnt sich je nach Druckvolumen und Seitenkosten

12/12/2025
von printking.gr
Laser oder Tintenstrahl? Welche Lösung lohnt sich je nach Druckvolumen und Seitenkosten

Das Dilemma „Laser oder Tintenstrahl“ gehört zu den häufigsten – und zugleich am meisten missverstandenen. Die meisten betrachten es als Frage der Druckqualität oder des Anschaffungspreises, während die richtige Antwort in Wirklichkeit woanders liegt: beim Druckvolumen und den tatsächlichen Kosten pro Seite.

Wenn du einen Drucker wählen möchtest, der sich nicht nur heute, sondern langfristig auszahlt, ist dieser Leitfaden genau richtig für dich.

Warum das Druckvolumen das wichtigste Kriterium ist

Das Druckvolumen bestimmt nahezu alles: wie oft Verbrauchsmaterialien gewechselt werden müssen, wie viel jede Seite kostet, wie stark der Drucker beansprucht wird und wie zuverlässig der tägliche Betrieb ist.

Zwei Nutzer mit demselben Drucker können völlig unterschiedliche Kosten haben – allein deshalb, weil der eine 50 Seiten pro Monat druckt und der andere 500.

Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker haben einen klaren Vorteil: niedriger Anschaffungspreis und sehr gute Farbdruckqualität. Deshalb werden sie häufig für den Heimgebrauch oder gelegentliches Drucken gewählt.

Die Betriebskosten hängen jedoch stark davon ab, wie oft gedruckt wird. Tintenpatronen haben eine geringere Seitenleistung, und ein Teil der Tinte wird bei Reinigungszyklen der Druckköpfe verbraucht – insbesondere wenn der Drucker längere Zeit ungenutzt bleibt.

Bei geringem Druckvolumen ist das kein großes Problem. Bei mittlerem oder hohem Volumen steigen die Kosten jedoch schnell.

Laser: Höhere Anschaffung, stabile Wirtschaftlichkeit

Laserdrucker sind in der Anschaffung teurer, bieten dafür aber eine deutlich höhere Konstanz. Toner liefern Tausende von Seiten, werden nicht durch Inaktivität beeinträchtigt und erfordern keine Wartungsprozesse wie die Reinigung von Tintenstrahl-Druckköpfen.

Dadurch sind die Kosten pro Seite besser planbar und in der Regel niedriger – insbesondere bei steigendem Druckvolumen.

Für Büros, Studierende oder Berufstätige mit häufigem Druckbedarf ist ein Laserdrucker meist die wirtschaftlichere Wahl, auch wenn er anfangs teurer erscheint.

Kosten pro Seite: Der entscheidende Vergleichsfaktor

Betrachten wir ein einfaches, realistisches Beispiel.

Ein Tintenstrahldrucker mit Patronen für 15 € und einer Reichweite von 300 Seiten verursacht Kosten von etwa 0,05 € pro Seite. Bei 400–500 Seiten pro Monat müssen die Patronen häufig gewechselt werden, und die Kosten summieren sich schnell.

Ein Laserdrucker mit einem 60 € Toner für 2.000 Seiten kommt auf etwa 0,03 € pro Seite. Je mehr gedruckt wird, desto größer wird der Vorteil des Laserdruckers.

Die Kosten pro Seite zeigen klar, welcher Drucker sich wirklich lohnt.

Geringes Druckvolumen: Welche Wahl ist sinnvoll?

Wenn du bis zu etwa 50–100 Seiten pro Monat druckst, hauptsächlich gelegentlich, ist ein Tintenstrahldrucker eine absolut sinnvolle Wahl. Der niedrige Anschaffungspreis überwiegt, und die Tintenkosten werden nicht zum Problem.

In diesem Fall kann ein Laserdrucker überdimensioniert sein – besonders wenn kein regelmäßiger Druckbedarf besteht.

Mittleres Druckvolumen

Bei 150–300 Seiten pro Monat wird der Unterschied spürbar. Patronen müssen häufiger ersetzt werden, die Kosten steigen, und der Wartungsaufwand von Tintenstrahldruckern fällt stärker ins Gewicht.

Hier beginnt der Laserdrucker sinnvoll zu werden, vor allem bei überwiegend schwarz-weißen Ausdrucken. Viele Nutzer erkennen auf diesem Niveau, dass sie zwar einen günstigen Drucker gekauft haben, aber teure Verbrauchsmaterialien bezahlen.

Hohes Druckvolumen: Laser ist kein Luxus, sondern Pflicht

Bei 500+ Seiten pro Monat ist der Laserdrucker eindeutig die wirtschaftlichste Lösung. Die niedrigen Kosten pro Seite, die hohe Lebensdauer und die Zuverlässigkeit machen einen enormen Unterschied.

Im professionellen Einsatz kann ein Tintenstrahldrucker mit der Stabilität und Wirtschaftlichkeit eines Laserdruckers nicht konkurrieren.

Und was ist mit Farbe?

Wenn häufig Farbdrucke benötigt werden, bietet der Tintenstrahldrucker weiterhin die bessere Qualität. Bei hohem Druckvolumen steigen die Kosten jedoch drastisch.

Bei Farblaserdruckern sind die Kosten besser kontrollierbar, allerdings ist die Anfangsinvestition höher. Deshalb sollte die Entscheidung davon abhängen, wie oft in Farbe gedruckt wird – und nicht nur davon, ob man es gelegentlich braucht.

Es gibt keinen „besten“ Drucker im Allgemeinen – nur den am besten geeigneten für deinen Einsatzzweck.

Ein Tintenstrahldrucker lohnt sich bei geringem, gelegentlichem Druckbedarf und niedrigem Anschaffungspreis. Ein Laserdrucker lohnt sich bei häufigem Drucken, hoher Zuverlässigkeit und niedrigen Kosten pro Seite.

Die richtige Entscheidung zeigt sich nicht an der Kasse, sondern in den ersten Monaten der Nutzung. Wer nach Druckvolumen statt nach Gerätepreis wählt, bekommt einen Drucker, der wirklich für ihn arbeitet – und nicht gegen den eigenen Geldbeutel.

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